Lexikon

Fachbegriffe aus dem Bereich der Notstromtechnik

Im Bereich der Stromerzeuger gibt es bestimmte Fachbegriffe, die allgemein nicht gerade geläufig sind. Daher möchten wir Ihnen an dieser Stelle ein kleines, alphabetisch sortiertes Stromerzeuger Lexikon zur Verfügung stellen.

Hier können Sie sich dann über sämtliche unbekannte Begriffe informieren. Bei weiteren Fragen können Sie unsere Fachkräfte gerne Montag bis Donnerstag von 8:00–16:00 Uhr und Freitag bis 13:00 Uhr direkt telefonisch erreichen: (030) 36 75 86-160.

A

Anlaufstrom:

Einige Verbraucher und insbesondere Geräte, die über einen eigenen Motor verfügen, benötigen beim Start mehr Energie als beim eigentlichen Betrieb. Auf dem Gerät steht dann z.B. "850 W Betonmaschine", obwohl Sie zum Starten einen Stromerzeuger mit ca. 3.000 W benötigen. In unserer Auswahlhilfe finden Sie eine Tabelle mit Beispielwerten für unterschiedliche Verbraucher.

AVR:

Einige unserer Stromerzeuger sind mit einem AVR-Modul ausgestattet (Automatic-Voltage-Regulator). Diese elektronische Steuerung regelt automatisch die Spannung des erzeugten Stroms auf 50 Hz (+/- 1%), so dass selbst empfindliche Verbraucher mit dem Stromgenerator sicher versorgt werden können.

Asynchrongenerator:

Geräte, wie z.B. Kühlschränke, Fernseher, Glühbirnen, bei denen der Einschaltstrom und Betriebsstrom identisch sind, werden mit asynchronen Stromerzeugern betrieben. Vgl. hierzu auch Synchrongenerator.

E

Erdspieß:

Der galvanisierte Erdspieß wird für die Erdung sämtlicher Stromerzeuger verwendet. Durch eine Erdreicheinschlagung wird eine elektrische Verbindung zwischen dem Erdboden und der angeschlossenen Leitung hergestellt.

I

Inverter:

Inverter sind elektrische Geräte, die Spannungsschwankungen ausgleichen, so dass eine konstante Spannung von 50 Hz erreicht wird. Besonders empfindliche Verbraucher, wie z.B. Fernseher, sollten ausschließlich mit einem Inverter Stromerzeuger betrieben werden, um die Geräte nicht zu beschädigen.

L

Langsamläufer:

Bei so genannten Langsamläufern handelt es sich um Motoren, die mit geringer Drehzahl betrieben werden. Dadurch sind diese Stromerzeuger besonders robust, langlebig und für den Dauerbetrieb geeignet. Insbesondere im Bereich der Zapfwellenstromerzeuger wird dieser Begriff bei Motoren mit einer Drehzahl von unter 1.500 U/min verwendet.

S

Synchrongenerator:

Geräte, die über einen eignen Motor verfügen, wie z. B. Betonmischer, Häcksler, Rasenmäher, benötigen zum Anlaufen das zwei- bis fünffache des Betriebsstroms und werden mit synchronen Stromerzeugern betrieben. Damit die benötigte Startenergie aufgebracht werden kann, laufen diese Generatoren kurzzeitig mit einer Überlastung des drei- bis vierfachen. Vgl. hierzu auch Asynchrongenerator.