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Blackout Gefahr Deutschland: Angst begründet?

 

Blackout Gefahr: Wenn das Stromnetz zusammenbricht

Kleine Stromausfälle gibt es immer wieder einmal, wobei die Schäden je nachdem, wie lang der Stromausfall anhält, unterschiedlich groß sind. Wovor sich Deutschland jedoch am meisten fürchtet, ist ein langanhaltender Stromausfall: einen totalen Blackout.

Besteht jedoch wirklich eine ernstzunehmende Blackout Gefahr für Deutschland?

Ein Blackout gehöre aktuell „zu den größten Risiken für unser Land“, zitiert der Versicherungsverband GDV Herrn Wolfram Geier, Abteilungsleiter für Risikomanagement und Internationale Angelegenheiten im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Wie ernst zu nehmen ist dieses Szenario?

 

Folgen eines Stromausfalls: Beispiele aus Deutschland

Zu den Folgen eines Stromausfalls gehören sowohl hohe finanzielle Einbußen als auch lebensbedrohliche Situationen, wie folgende Beispiele zeigen:

Betroffen von diesem Stromausfall waren 32.000 Haushalte und 2.000 Gewerbetreibende.

Die DRK Kliniken im Berliner Stadtteil Köpenik mussten daraufhin die Intensivstation evakuieren und 23 Patienten auf die nicht betroffenen Stadtteile verlegen. Darunter waren 17 Patienten, die auf Beatmungs-Geräte angewiesen waren und diese wiederum nur mit Strom funktionieren.

Es kam außerdem zu Mobilfunk-Netzstörungen, weshalb weiteres Krankenhauspersonal mit Handys nicht zu informieren war. Glücklicherweise konnte die Berliner Feuerwehr einige Krankentransport übernehmen.

Als Learning daraus: Der Einsatz von BOS Funktelefonen ist empfehlenswert.

Zusammenfassend kann gesagt werden: Es war nervenaufreibend und personalintensiv, diesen Wettlauf um die Zeit zu meistern und schlimmeres, wie etwa Todesopfer, vermeiden zu können.

  • November 2005 Münsterland fast eine Woche ohne Strom

    250.000 Menschen mussten tagelang ohne Strom auskommen. Grund dafür waren heftige Schneefälle, die eine Stromleitung nach der anderen lahm legten, denn 82 Masten knickten unter den Schneemassen ab.

    Das führte ebenfalls zu Chaos auf den Straßen, weshalb Menschen stundenlang in ihren Autos ausharren mussten.

    Der Stromausfall verursachte einen Schaden von 100 Millionen Euro.

Wie wir gesehen haben, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Stromausfällen und der Schaden dabei war immens. Experten schätzen darüberhinaus das zukünftige Stromausfall-Risiko, aufgrund der zunehmenden Gefahr von Hacker-Angriffen und Extremwetter-Situationen, als erhöht ein. Auch äußern sich Manche besorgt zur Energiewende, die ebenfalls die Stromnetz-Stabilität der Zukunft infrage stellt.

Was können Sie jedoch als Einzel-Person tun, um vorbereitet zu sein? Und wie gut ist Deutschland für einen Blackout präpariert?

 

Blackout-Vorsorge-Maßnahmen:Was Sie tun können

In der Regel sind Stromausfälle in wenigen Stunden behoben, es kann allerdings auch Tage dauern. Um vorbereitet zu sein und die Folgen eines Blackouts für Sie und Ihr Umfeld abzuschwächen, gab das Bundesamt für Bevölkerungsschutz auf Ihrer Website folgende Empfehlungen:

  1. Bei Ausfall der Heizung

    Wenn Sie einen Kamin oder Ofen haben, dann legen Sie sich stets einen ausreichenden Vorrat an Kohle, Briketts oder Holz an.

    Lassen Sie sich von einem Experten beraten, ob die Installation einer weiteren Heizquelle in Ihrem Haus möglich ist.

    Behelfen Sie sich mit warmer Kleidung und Decken. Versuchen Sie die Wärme in einem Raum zu halten und vergessen Sie nicht ab und zu trotzdem zu lüften, vor allem wenn Sie Kerzen als Lichtspender nutzen.

  2. Kein Licht

    Ist die Stromversorgung unterbrochen, sollten Sie folgende Lichtquellen alternativ parat haben:

    Vorbereitet sein in der Katastrophe. Elektrisches Licht mit batteriebetriebenen Taschenlampen ersetzen.

    • Taschenlampe: akkubetrieben (mit Ersatzbatterien), solarbetrieben, Kurbeltaschenlampe oder LED-Leuchten – „Ersatzbirnen“ nicht vergessen oder mehrere Geräte als Ersatz für Defekte vorhalten

    • Kerzen und Streichhölzer oder Feuerzeuge

    • Camping- oder Outdoor-Lampen: betrieben mit einem Akku, sowie Ersatzbatterien bereithalten, LED-Leuchten oder Petroleumlaternen (ebenfalls über passenden Brennstoff verfügen)

  3. Herd bleibt kalt

    Ist Ihr Herd vom Strom abhängig, so können Sie bei Stromausfall keine Mahlzeiten darauf zubereiten. Praktischer wäre hier ein Gas-Herd. Alternativ können Sie einen gasbetriebenen oder mit Brennpaste befüllbaren Camping-Kocher nutzen. Weitere Möglichkeiten wären ein Holzkohle- oder Gasgrill.

    Legen Sie sich zudem einen Vorrat an haltbaren Lebensmittel an, die kalt verzehrt werden können.

Weitere nützliche Helfer bei Stromausfall:

  • Halten Sie sich während eines Blackouts informiert. Bedenken Sie, dass bei Stromausfall weder das Fernsehen, noch das Internet noch Ihr Telefon funktionieren. Deshalb benötigen Sie ein Kurbelradio oder ein batteriebetriebenes, um bei länger anhaltendem Stromausfall immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben.

  • Powerbanks, solarbetriebene Batterien als Stromversorger sind in jeder Katastrophe nützlich.

  • Haben Sie ausreichend Bargeld Zuhause! Denn bei Zusammenbruch des Stromnetzes, funktionieren keine Bankautomaten.

Beim nächsten Stromausfall, werden Sie und Ihre Familie, über Ihre getroffenen Maßnahmen zur Katastrophen-Vorsorge, sehr dankbar sein.

Tipp: Im Internet finden Sie verschiedene Angebote, mit bereits fertig geschnürten Survival Kits.

 

Blackout: Deutschlands Vorbereitung – gut, verbesserungswürdig oder miserabel?

„Leider sind wir in Deutschland auf die Folgen eines flächendeckenden Stromausfalls nicht ausreichend vorbereitet“, sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

Kritische Stimmen könnten hier sofort einwenden, dass dies nur der Meinung der Versicherer entspricht, die aus diesem Katastrophen-Szenario Profit schlagen möchten. Und daher das Stromausfall-Risiko herunterspielen.

Doch auch der frühere Präsident des Technischen Hilfswerks, Albrecht Broemme, äußert sich besorgt: „Auf einen Blackout ist Deutschland überhaupt nicht vorbereitet.“ Zudem fehle es in der Gesellschaft an Sensibilität für die Folgen eines Blackouts.

Auch der anfangs zitierte Wolfram Geier, Abteilungspräsident beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, erklärte gegenüber Deutschlandfunk, dass, wenn der Strom für mehrere Tag über verschiedene Länder verteilt ausfiele, die Menschen schnell an ihre Grenzen kommen, da „zum Beispiel die Trinkwasserversorgung zusammenbrechen und die Versorgung auch mit Dieselkraftstoff für die Notstromaggregate problematisch werden würde“.

Unsere Abhängigkeit vom Strom ist somit nicht von der Hand zu weisen: Es geht um die Versorgung mit Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser, den Abtransport von Abwasser, Schutz vor Kälte, dem Aufrechterhalten der Kommunikation und vieles mehr.

Was könnte dazu führen, dass das Stromnetz in Deutschland zusammenbricht?

 

Mögliche Ursachen für Blackouts in Deutschland und Europa

  • Der Strombedarf kann nicht abgedeckt werden.

  • Naturkatastrophen wie Unwetter

  • Cyberattacken und Hacker-Angriffe

Gehen wir nun näher darauf ein.

Energiewende in Deutschland erhöht Risiko eines Blackouts.

  1. Die Blackout Wahrscheinlichkeit in Deutschland steigt, durch den in Zukunft erhöhten Bedarf an Strom, durch beispielsweise den weiteren Ausbau der elektrischen Mobilität. Zeitgleich werden Atom- und Kohlekraftwerke abgeschalten und vom Stromnetz genommen. So kommt es zu Diskrepanzen zwischen Bedarf und Verfügbarkeit an Strom, was Stromausfälle verursacht.

    Elektrizität, die aus Wind-Kraft und Sonnen-Energie gewonnen wird, unterliegt sogenannten Dunkelflauten. Das heißt je nach Wind-Stärke und Sonnenstunden, werden mal mehr oder mal weniger Strom produziert. Das führt zu erheblichen Schwankungen in der Energieeinspeisung.

    Außerdem ist Deutschland in einem europaweiten Stromnetz eingebettet, was einerseits Vorteile mit sich bringt, denn wenn in einer Region des Landes mehr Bedarf ist, kann zum Beispiel Frankreich aushelfen.

    Anderseits bedeutet das auch, dass nicht unbedingt in Deutschland die Ursachen für einen Komplett-Stromausfall liegen müssen, sondern es zu einem Dominoeffekt durch Netzausfälle in anderen Ländern kommen kann.

Menschen ohne Strom nach Unwetter.

  1. Auch immer häufiger auftretende starke Unwetter lassen die Stromversorgung abrechen. Das zeigte beispielsweise der Blackout im Münsterland, der durch ein Schneechaos verursacht wurde. Aber auch durch Stürme kippen Bäume auf Stromleitungen, die dann abreißen und ihren Dienst versagen.

Durch Cyberattacke kommt Stromversorgung zum Stillstand.

  1. Auch steigt die Gefahr vor Cyberattacken und Hackerangriffe. So könnte sich zum Beispiel der Blackout in der Ukraine wiederholen, der von Hackern verursacht wurde. Am 23. Dezember 2015 saßen 700.000 Menschen in der Urkaine aufgrund eines Hackerangriffs im Dunkeln. Die genutzte Malware hieß „BlackEnergy.“ Diese wurde zuvor schon für Angriffe auf andere staatliche Einrichtungen in Polen und der Ukraine verwendet.

    Wie schon erwähnt muss es sich nicht um einen Hackerangriff auf das Stromnetz in Deutschland handeln, betroffene Nachbarländer, würden unter Umständen ebenfalls dafür sorgen, dass der Strom im Land abbricht.

 

Fazit: Blackout Gefahr in Deutschland – Ja? Nein? Vielleicht?

In diesem Artikel haben wir uns kurz Beispiele aus der Vergangenheit angeschaut und mögliche Ursachen für einen zukünftigen Blackout betrachtet. Demnach ist ein Blackout eine reale Gefahr. Ob und wann, das kann keiner sagen. Aber „Klug ist, wer vorsorgt“. Jeder Einzelne kann einiges tun, um im Falle so einer Katastrophe besser vorbereitet zu sein. Informieren Sie sich und treffen sie vernünftige Vorsorgemaßnahmen.

 

FAQ Blackout Deutschland

 

Ist ein Blackout in Deutschland möglich?

Ja. Wie die Vergangenheit zeigt, gab es in Deutschland bereits vereinzelt Blackouts. Laut Katastrophenschützer und Krisenmanagern geht jedoch erhöhte Blackout Gefahr für Deutschland von Cyberattacken und Extrem-Wetter-Verhältnissen aus.

Wie wahrscheinlich ist ein Blackout in Deutschland?

Die Blackout Gefahr in Deutschland steigt, durch den in Zukunft erhöhten Bedarf an Strom, bei zeitgleichem Ausstieg aus Atom- und Kohlekraftwerken, sowie durch Dunkelflauten, bei denen es weniger windet oder ausreichend Sonnenenergie fehlt. Weiter erhöhen mögliche Cyberangriffe sowie extreme Unwetter das Risiko eines Blackouts.

Wann wird ein Blackout kommen?

Tatsache ist, dass es immer wieder zu kleineren Stromausfällen kommen kann. Diese sind in der Regel binnen weniger Stunden behoben. Ob und wann es zu einem großflächigen oder langanhaltenden Blackout in Deutschland oder Europa kommen kann, kann keiner sagen.

Wie lange würde ein Blackout dauern?

In der Regel sind Blackouts nach wenigen Stunden behoben. Es kann aber auch Tage oder sogar bis zu einer Woche dauern, bis die Strom-Versorgung wiederhergestellt ist.

Metabeschreibung: Blackout Gefahr Deutschland: Droht Deutschland der Saft auszugehen? Alarm gerechtfertigt oder doch nur Panikmache? Lesen Sie mehr.

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